Xref: utcsri news.answers:229699
Expires: Fri, 01 May 2009 00:00:00 +0200
Date: Wed, 01 Apr 2009 00:00:00 +0200
Message-ID: <service+tarife-faq-2009-04-01@faqs.marclanger.de>
Supersedes: <service+tarife-faq-2009-03-15@faqs.marclanger.de>
Path: utcsri!utnut!newsfeed2.telusplanet.net!newsfeed.telus.net!news-out1.kabelfoon.nl!newsfeed.kabelfoon.nl!xindi.nntp.kabelfoon.nl!newsfeed.straub-nv.de!news-2.dfn.de!storethat.news.telefonica.de!telefonica.de!detebe.org!justin.iplace.info!not-for-mail
From: marc@marclanger.de (Marc Langer)
Approved: news-answers-request@MIT.EDU
Sender: marc@marclanger.de (Marc Langer)
Newsgroups: de.comm.anbieter.festnetz.misc,de.comm.anbieter.mobil,de.answers,news.answers
Followup-To: de.comm.anbieter.festnetz.misc
Subject: <2009-03-27> Allgemeine Service+Tarife-FAQ
X-Disclaimer: Approval for *.answers is based on form, not content.
X-Trace: justin.iplace.info
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1
Content-Transfer-Encoding: 8bit

Archive-name:        de/tk-faq
Posting-frequency:   twice a month (1st and 15th)
Last-modified:       27.03.2009
URL:                 http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt
Usenet:              de.comm.anbieter.festnetz.misc,
                     de.comm.anbieter.mobil,
                     de.answers, news.answers
Diskussion:          Jeweils passende Gruppe der de.comm-Hierarchie.
                     Followup-To auf de.comm.anbieter.festnetz.misc gesetzt,
                     ggf. passendere Gruppe benutzen
FAQ-Betreuung:       Marc Langer <marc@marclanger.de>
FAQ-Gründer:         Carsten Strache <use.nospam@strache.de>
Mitarbeit u.a.:      Henning Gajek, Ralf G. R. Bergs, Raphael Kallensee,
                     Jürgen Stessun, Martin Ramsch, Martin Liske, Andreas
                     Nitschke, Stephan Schneider, Stefan Blobner, Bertram
                     Schlenker, Oliver Reimann, Dennis Munoz, Bernd-David
                     Rückert, Tobias Brendler, Georg Westermann, Tim Joswig,
		     Georg Neis, Ronny Hick, Frank Markopoulos,
                     Andreas T Stier, Oliver Friedman, Steffen Wenzel,
		     Martin Krieger, Kaweh Jazayeri, Andreas Schael,
                     Theo Noll, Martin Gerdes.

Änderungen in der aktuellen Version:
- Abschnitt 01: Bundesweit tätige Ortsnetz-CbC-Anbieter entfernt, siehe Abschn. 04
- Abschnitt 04: 01088 wieder entfernt, geht doch nicht mehr
- Abschnitt 15: Cellbroadcast bei D2 wird abgeschaltet, daher entfernt
- Abschnitt 24: überarbeitet

Diese FAQ wird regelmäßig in den o.a. Newsgruppen veröffentlicht und ist
unter der genannten URL zu finden. Am Anfang der einzelnen Punkte steht
das Datum, an dem dieser Punkt von mir zum letzten Mal aktualisiert wurde.


Inhalt:
--------------------
01 Call by Call & Preselection
02 Wem gehört die 01028 (Nutzung durch diverse Reseller)?
03 Wie groß ist mein Citybereich?
04 Was ist 'offenes' CallByCall?
05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt?
06 Tarifinfos bei AktivPlus, xxl, Select 5/10, Select 5/30 
07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige)
08 Monitormodus von Handys
09 Der Anrufbeantworter bei e-plus lässt sich nur mit Tricks abschalten
10 eMails an Handys
11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze
12 Callback & Callthrough
14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop)
14a Einschränkungen von Guthabenkarten
14b Discounter-Karten
15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk?
16 Kann man günstiger telephonieren, wenn man bestimmte Codes wählt?
17 Was kosten Servicenummern?
19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze?
20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60?
21 Werbefinanziertes Telefonieren
22 Wofür steht die Vorwahl 01888 und was kostet sie?
23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale)
23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz
24 Allgemeine Erläuterungen zur T-NetBox und Sprachbox
25 Weitere Möglichkeiten der Benachrichtigung bei verpassten Anrufen
26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk
27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz
A Einige Begriffe

--------------------

01 Call by Call & Preselection (27.03.2009)

Zunächst einige Abkürzungen:

Telco - Telekommunikationsgesellschaft
CbC   - Call by Call
TNB   - Teilnehmernetzbetreiber (bei dem der Anschluss geschaltet ist)
VNB   - Verbindungsnetzbetreiber (eine andere Gesellschaft, die per
        Call by Call oder Preselection ausgewählt wird)

Call by Call (CbC) ist das Verfahren, bei dem sich der Anrufer bei *jedem*
Gespräch eine andere Telefongesellschaft aussuchen kann. Er wählt dazu
die Netzkennzahl des entsprechenden Anbieters vor, welche wie folgt
aufgebaut ist:

0100yy (y = 0..9)     - oder -
010xy  (y = 0..9, x = 1..9)

Die 6-stelligen Kennzahlen (die mit 0100 beginnen) wurden erst Mitte
1998 eingeführt, nachdem die ersten 90 Nummern (zwischen 01010 und 01099)
alle vergeben waren. Nähere Informationen zu diesem Thema findet man
auf http://www.bundesnetzagentur.de im Bereich "Rufnummernverwaltung".

CbC funktioniert bisher nur im Festnetz. Im Mobilfunk soll es laut
Bundesnetzagentur wegen der hohen Investitionskosten der Netzanbieter
noch viele Jahre ausgesetzt werden.

Ortsgespräche, also Gespräche innerhalb desselben Vorwahlbereiches, können
seit dem 25. April 2003 ebenfalls per Call-by-Call geführt werden.
Die eigene Ortsvorwahl muss nicht mitgewählt werden, lediglich die
entsprechende 010xx-Vorwahl und direkt dahinter die Ortsnetzrufnummer.

Allerdings bieten nur ein paar CbC-Anbieter Ortsgespräche an, viele von
diesen sogar (noch) nicht bundesweit. Testen kann man das, indem man es
einfach ausprobiert. Funktioniert es nicht, so sollte man folgende Ansage
hören: "Der von Ihnen ausgewählte Netzbetreiber bietet den von Ihnen
gewünschten Dienst in Ihrem Bereich derzeit nicht an." Diese Ansage sollte
auch bei Wahl der Testrufnummer 010xx-0311 kommen.

Mittlerweile eher historischen Wert als Tarifzone hat der "Nahbereich"
oder "Citybereich", ein etwa 20 km breiter Gürtel ums eigene Ortsnetz.
Als mittlerweile fast einziger Anbieter berechnet die Deutsche Telekom
Telefonate dorthin zum Ortstarif, die meisten anderen Gesellschaften zum
Ferntarif. Angesichts der dramatisch gesunkenen Gesprächsentgelte (und des
mittlerweile kleinen Unterschied zwischen Orts- und Ferntarifen ist das
heute kein großer Vor- oder Nachteil mehr.

Jeder Telefonanschluss ist in der Vermittlung auf einen bestimmten
Verbindungsnetzbetreiber voreingestellt, und zwar getrennt für Fern- und
Ortsgespräche. Standardmäßig ist jeder Anschluss auf den
Teilnehmernetzbetreiber voreingestellt, bei Telekom-Anschlüssen also
auf die 01033 der Telekom.

Bei jedem Telefonat ohne Vorvorwahl ergänzt die Vermittlung diese
entsprechend der Voreinstellung, im Beispiel geht also ein Gespräch ohne
Vorvorwahl über das Netz der Deutschen Telekom.

Bei Telekomanschlüssen kann der Kunde diese Voreinstellung ändern lassen,
und zwar getrennt für Fern- und Ortsgespräche. Wenn er das tut, gehen
Gespräche ohne Vorvorwahl in Zukunft über das Netz einer anderen
Telefongesellschaft. Andere Anbieter lassen i.d.R. nur Gespräche über
ihr eigenes Netz zu, z.B. bei Arcor ist also keine Preselection und
kein Call by Call möglich. Lediglich die Telekom ist verpflichtet,
dieses bei ihren Telefonanschlüssen anzubieten.

Um die Voreinstellung zu prüfen, beispielsweise um festzustellen, ob eine
Änderung der Voreinstellung bereits wirksam ist, ruft man 0310 (für
Ferngespräche) und 0311 (für Ortsgespräche) an. Man hört unter diesen
Nummern eine kostenlose Ansage des entsprechenden Verbindungsnetzbetreibers.

Die Telekom berechnet für eine Änderung der Voreinstellung ein Entgelt in
Höhe von 5,11 Euro. Manche Telefongesellschaften erstatten dieses Entgelt
(beispielsweise in Form einer Gutschrift).

Das CbC-Verfahren ist von einer Voreinstellung unabhängig. Auch nach einer
Änderung der Voreinstellung kann man beliebig vorvorwählen. Um den bisherigen
VNB doch noch zu nutzen, muss man nun dessen Vorwahl benutzen, z.B. die 01033,
um doch noch ein Gespräch über die Telekom zu führen.

Eine vielverwendete Referenzseite, die Informationen und Tarife
aller auf dem Markt befindlichen Telefongesellschaften bereitstellt,
ist http://www.teltarif.de/

Eine Übersicht über die einzelnen Tarife findet man auch z.B. hier:
http://www.billiger-telefonieren.de/

Übersichten über die Anbieter von offenem Call by Call (Auswahl):
http://blitztarif.de/
http://telcolist.de/ (leider nicht mehr geflegt)

Der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur (BNetzA) ist unter den
Telefonnummern 01805 / 101000 (14 Cent die Minute) oder
030 / 2248 05 00 zu erreichen. Die Apparate sind von
Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr besetzt.
Fax: 030 2248 05 15.
URL: http://www.bundesnetzagentur.de/
Link zum Mailformular: http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Kontakt_-__Wegbeschreibungen/Fragen_an_den_Verbraucherservice_Telekommunikation_1ml.html


--------------------

02 Tiscali & Co: Wem gehört die 01028?

(17.05.2008) Die 01028 gehört der Firma Colt Telecom, die jedoch nur
Geschäftskunden bedient. Einige andere Firmen 'resellen' die 01028,
d.h. sie melden in Ihrem Namen den Anschluss bei Colt an. Meldet man 
sich bei verschiedenen Resellern an, so wird bei Colt die zuerst
eingegangene Anmeldung durchgeführt. Jede weitere wird zurückgewiesen.
Bei welcher Gesellschaft die Anmeldung nun funktioniert hat, erfährt
man nur bei der jeweiligen Gesellschaft selbst.

--------------------

03 Wie groß ist mein Citybereich?

(20.10.2005) Für Telekom-Kunden ist dieses unter 
http://www.t-com-specials.de/privatkunden/citybereich/content.php
ermittelbar.

--------------------

04 Was ist 'offenes' CallByCall?

(27.03.2009) Gespräche im offenen CbC, d.h. *ohne* Anmeldung und
folglich ohne Mindestumsatz, sind momentan über folgende Anbieter
möglich (regional begrenzte Angebote wurden nicht berücksichtigt):

010|TA|net|Anbieter, Marke, weitere Anmerkungen
---|--|---|-----------------------------------------------------------
012|T |   |010012 Telecom GmbH
013|  | 55|"Null 100 13" (SNT Greifswald GmbH, 0800-1013620)
017|B | 78|010017 Telecom GmbH
018|  | 40|Broadnet Deutschland GmbH
023|B*|   |Dial 023 GmbH, Solmsstr. 18, 60486 Frankfurt
029|t | 58|TelemediaConnect GmbH
040|  |   |Mox Telecom AG; CLIR permanent!
049|  | 73|§Myshop; (Milleni.com)
057|t | 58|§VOIPGO (Voipax GmbH)
058|  | 58|§Pennyphone GmbH
066|  |   |§MCN tele.com AG
090|  | 40|010090 GmbH
12 |_T| 40|01012telecom (Ventelo GmbH, 50829 Köln)
13R|  |   |TELE2 GmbH
15 |i |   |Maestro Telecom GmbH
17 |B | 78|Discount Telecom S&V GmbH
19R|  |   |01019 Telefondienste GmbH
20 |  | 70|Arcor [08000311070]; regionale Nr. ('r' := ISIS)
21 |T*|   |§YooCALL (IN-telegence GmbH & Co. KG); Texte nur,
   |  |   |wenn (ISDN) Endgerät nicht squelcht (dann Dummy-Anläuten)
23r|  |   |§Versatel AG; 0800-IbC; 01046
24r|  | 19|01024 Telefondienste GmbH
26 |i | 71|01026 Telecom GmbH & Co. KG
27 |t | 58|§DIALMEX GmbH
28R|  |   |§fidelity-tele.com/cbc2.de; COMUNDO<---COLT Bestands-
   |  |   |Kunden haben 032 u. Postpaid T-Com, aber "Abstellgleistarif"
   |  |   |www.comundo.de/resources/tiscali_preiliste_20080401.pdf
29 |t | 58|§01029 Telecom GmbH
30 |t | 58|§01030 Telecom GmbH
35 |i | 71|01035 Telecom GmbH
37 |  | 58|§01037 Telecom GmbH
38R|  |   |01038 Sparfon GmbH (Telefónica); 0310/0311 nicht überall
39 |_B|   |First Communication GmbH; _Nummernergänzung gesperrt
40 |  |   |Ventelo GmbH [QSC]
41r|  |   |Hansenet/Alice; Ortsgespräche nur regional (HH)
42 |  | 58|§Telecall Services GmbH
44 |  | 23|Tropolys-Verbund, Fa. PTT-Minex; bei 032: 0711997820-CD
45r|  | 38|§intelicom Networks GmbH; www.yellex.com
47 |  | 51|01047 Call by Call GmbH
49 |  | 73|§European Telecommunication Holding AG
50 |  | 19|01050.com GmbH
51R|i |   |01051 Telecom GmbH
52 |_T| 40|01052telecom - EPAG Domainservices GmbH
53 | *| 78|fon4U Telecom GmbH; branding-Ansage
54 |t | 58|§Linkware GmbH
55 |  |   |Prompt GmbH (SNT Multiconnect GmbH & Co. KG)
56 |T*|   |PM2 Telecommunication GmbH; Sipgate-Nrn.-Sonderpreis
57 |B |012|01057 [FAIRTALK] Protel GmbH
58r|t | 77|§01058 Telecom GmbH; 090033358 für '58R' wählen
59 |  | 66|§01059 GmbH
63 |  |   |§01063 TELECOM GmbH & Co. KG
66 |b |   |§01066 GmbH
67 |T*| 78|Linecall Telecom GmbH
70R|  |   |Arcor AG (ab Mitte 2009 als Vodafone vermarktet)
71 |i |   |01071 Telecom GmbH
72 |  | 94|01072 Telecom GmbH
73 |  |   |milleni.com GmbH
74 |  | 19|(01074) tellfon GmbH
75 |  |   |callandoFon (01075 Telecom GmbH, envacom)
76 |  | 51|01076 Telecom GmbH
77 |t |   |§Callax Telecom Holding GmbH
78r|  |   |3U HOLDING AG
79R|_T| 40|star79 (Ventelo GmbH)
80 |  |   |§telegate AG
81r|i |   |01081 Telecom AG
83 |  | 19|01083 Sparfon (01083.com GmbH)
84 |i | 51|01084 Telecom GmbH
85 |t | 94|01085 GmbH
86r|T*| 78|One Tel Telecommunication GmbH
90R|  |   |BT Deutschland GmbH
92 |t |   |fonissimo (Forester GmbH); 080001092-03/04
94 |  |   |§Star Communications GmbH
95 |  | 94|eSTART Telecom GmbH
97 |_T| 40|01097telecom
99 |  | 39|First Telecom GmbH

CbC mit 0900-Nummern (Quasi-CallThrough - bei Ortsgesprächen
Vorwählen der eigenen ONKZ erforderlich):

Nummer  |TA|net|Anbieter/Produkt; Anmerkungen
--------|--|---|----------------------------------------
090050  |t | 58|Inland: nur Mobil
0900531 |t | 58|0310 kostet (1,99 EUR/Min.); auch mit alt. TNB
09001035|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl.
09001051|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl.

LEGENDE
r|Ortsgespräche möglich ('R': überall)
_|TA wird als nicht zum Telefonat zugehörig zeitlich
 |vorgezogen (==> wird vom ISDN-Endgerät evtl. n. dargestellt,
 |dafür nachwahlfähig)
b|TA nicht zu allen Zielen; TA bereits während der Rufphase
B|TA nur zu einem Ziel
t|Tarifansage ('T': Anläuten erst *nach* der TA)
i|Preisabfrage, auch per DTMF-Menü (010xx0310 und 0800xxxxxxx)
*|CCNR nicht
§|032-Nummern gesperrt

Diese werden über die Rechnung des Teilnehmernetzbetreibers [TNB] (im 
Prinzip immer DTAG T-Com, da bei anderen TNBs kein CbC möglich ist) 
abgerechnet. Bei 'echten' CbC-Gesprächen, d.h. ohne explizite 
Anmeldung beim jeweiligen Betreiber, kann weder eine Grundgebühr noch 
ein Mindestumsatz verlangt werden, da evtl. Vertragsbestimmungen nur 
für die Dauer der Verbindung gültig sind. Die 010-Gasse kann
kostenlos gesperrt werden; hierbei entfällt die Möglichkeit, andere
Vorvorwahlen als 01033 per 010xx/0100xx zu nutzen. Alternative TNB
erfordern evtl. noch eine 0049-Sperre im Endgerät (z. B. Arcor/01070).

Die Abrechnung der über alternative VNB geführten Verbindungen kann
sich manchmal verzögern (Rechnungszeilentarif; Schnittstelle).

Zusätzlich zu den alternativen VNBs gibt es auch die Möglichkeit, eine
0180-Nummer zu benutzen. "CITYCALL" 018010-51/58 bietet hierbei auch
die Möglichkeit der Tarifierung erst nach Gesprächsbeginn, ist jedoch
nur noch vom T-Com-Festnetz und vom Handy aus verschaltet.

Manche Anbieter (aktuell: 01033, 01058, 01021) bieten auch sogenannte
R-Gespräche (reverse charging, kommt aus den USA) an. Dieser Dienst ist
oft gesperrt (z. B. Arcor, Sipgate), evtl. doch eingeleitete Verbindungen
werden vom Dial-System gekappt. Sperrung für Telekom-Kunden über
info.r-gespraech@t-com.net /
http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/2052?formName=THome_Unterwegstelefonieren_RGesprche 
oder Hotline 0800-3301000 oder Fax 08003301009.
Das Wiederöffnen für R-Gespräche ist kostenpflichtig (Ausnahme: nur
T-Online DSL-Telefonie ist auf Abweisen konfiguriert). Bei Missbrauch des
Dienstes (Klingelstörer) erfolgt eine zeitlich definierte Einwahlsperre
für den rufenden Anschluss --> nicht annehmen.


--------------------

05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt?

(16.04.2006) Wenn ein Anbieter über die Rechnung der Telekom abrechnet,
wird die Service-Nummer des jeweiligen Anbieters dort mit angegeben.
Nur diese Stelle ist für Rechnungsunstimmigkeiten zuständig.
Bei Kürzung des Rechnungsbetrages ist zu beachten, dass der Telekom
schriftlich mitgeteilt werden muss, welche Position gekürzt wurde.

Bei schriftlicher Beschwerde ist zu erwähnen:
- Welche Punkte werden konkret beanstandet?
- bei Bankeinzug Hinweis: gegebenenfalls Lastschrift stornieren,
  allerdings bei der Telekom mit Bearbeitungsgebühren ("Vertragsstrafe"
  lt. AGB) verbunden
- dem Rechnungssteller ist schriftlich eine Frist setzen (zwei Wochen)
  Hinweis: Bei Fristen muß man immer den Tag des Fristablaufs nennen,
  nicht etwa den Zeitraum. Also nicht "Erstatten Sie den überzahlten
  Rechnungsbetrag binnen zwei Wochen zurück." sondern     
  "Erstatten Sie den überzahlten Betrag bis zum Freitag, den xx.xx.xx."
- Beschwerde sollte umgehend nach Rechnungserhalt erfolgen (Speicherung
  der Gesprächsdaten meist nur bis 80 Tage nach Rechnung)

--------------------

06 Tarifinfos bei AktivPlus, XXL, Select 5/10, Select 5/30

(21.09.2006) Bei Gesprächen über die Deutsche Telekom gibt es die
Möglichkeit, sich die Einheiten anzeigen zu lassen. Bei analogen
Anschlüssen geschieht dies über einen 16 kHz-Impuls, der über die
Leitung gesendet wird. Dieser Ton ist für das menschliche Gehör
in der Regel nicht vernehmbar, kann aber Modem-Verbindungen stören.
Bei ISDN werden die Einheiten entweder nach dem Gespräch (nur noch
für Bestandskunden verfügbar) oder während und nach dem Gespräch
über den D-Kanal übermittelt.

Bei den Options-Tarifen (z.B. AktivPlus, Select 5/30, ...)
läuft dieser Gebührenimpuls jedoch nicht korrekt, da der Rabatt erst
bei der Rechnungslegung verrechnet wird, beim Gebührenimpuls wird
jedoch die normale Gebühr *ohne* Rabatt angezeigt.

Ganz allgemein sind die althergebrachten "Einheiten" auf dem Rückzug. Bei
Neuanschlüssen ("Call plus") rechnet nun endlich auch die DTAG allgemein
im Minutentakt ab. "Einheiten" gibts also nur noch bei Altanschlüssen.

--------------------

07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige)

(13.11.2008) 

CLIP: AnGErufener sieht Rufnummer von ANrufer (Leistungsmerkmal beim
AnGErufenen)

CLIR: AnGErufener sieht *nicht* Nummer von ANrufer (LM beim ANrufer)

COLP: ANrufer sieht (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim ANrufer)

COLR: ANrufer sieht *nicht* (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim
AnGErufenen)


Bei der Rufnummern-Unterdrückung werden 4 Varianten unterschieden:
 
CLIR 0 - ständige Übermittlung der eigenen Rufnummer
         (keine Möglichkeit der Unterdrückung)
 
CLIR 1 - fallweise Übermittlung bei ständiger Unterdrückung
         (bei der Telekom nicht mehr bestellbar)
 
CLIR 2 - fallweise Unterdrückung bei ständiger Übermittlung (Standard)
         (bei Analog-Anschluss mit *31# vor der Wahl der Rufnr.)
 
CLIR 3 - ständige Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung
         (keine Möglichkeit, die eigene Rufnummer zu übermitteln)
 
Bei ISDN wird die fallweise Übermittlung/Unterdrückung durch die
entsprechende Funktion des Gerätes gesteuert.

Standardmäßig freigeschaltet ist Nicht-CLIR (sprich: A ruft bei B an, B
sieht Nummer von A) bei ISDN-Anschlüssen sowie bei neuen (ab 15.01.1998)
Analog-Anschlüssen. Oft wird man auch bei der Beauftragung des Anschlusses
danach gefragt. Bei unerwünschtem Telefonbucheintrag wird üblicherweise die
ständige Unterdrückung (CLIR 3) geschaltet, wenn nichts anderes angegeben
wird.

Bei älteren Analog-Anschlüssen lässt sich CLIR kostenlos bei der
0800-3301000 deaktivieren bzw. auf nur fallweises CLIR (Aktivierung durch
*31# vor jedem Gespräch bei vielen Geräten mit Telefonanlagenfunktion)
umstellen.

Ständiges COLR ist kostenlos erhältlich und wird z.B. bei Sipgate
beim Ausschalten der Rufnummernübermittlung über das Webfrontend 
mit aktiviert.


--------------------

08 Monitormodus von Handys

(30.09.2008) Im Monitormodus kann man - grob ausgedrückt - die Empfangs-
und Sendeaktivitäten des Handys verfolgen. Wer sich näher für den
Monitormodus interessiert, findet Informationen und Programme
unter http://www.nobbi.com (hauptsächlich jedoch für sehr alte Geräte).

Siemenshandys lassen sich nach Eingabe von *#06# mit zweimal INFO drücken
zu einer Aufstellung "CC-Monitor" mit Statuscodes bringen, die z.B. mit
einem Programm von http://www.s25atonce.de entschlüsselt/dargestellt werden
können. Nokiahandys bieten die Funktion über die SymbianOS-Schnittstelle an,
ältere Geräte müssen mit Handyknackwerkzeugen bearbeitet werden.

Unter folgender Adresse gibt es ein Crackprogramm für Siemens/BenQ-Geräte:
http://www.multihandyhacking.de/board/view.php?pg=sie_unlock_midlet
Es schaltet einige Zusatzfunktionen frei.

--------------------

09 Der Anrufbeantworter bei e-plus lässt sich nur mit Tricks abschalten

(23.02.2009) Im Gegensatz zu D1 und D2 bietet e-plus einen (in den Alt-
Verträgen) kostenlosen Anrufbeantworter an, d.h. die Umleitung dorthin
und das Abhören sind frei. Daher hat sich EPM (e-plus Mobilfunk) dafür
entschieden, dass man die Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit bzw.
Nichtannahme in ihrem Netz nicht ausschalten kann.

Bei der Hotline oder Online-Kundenbetreuung kann man die *komplette*
Abschaltung des AB verlangen. Die temporäre Abschaltung des AB lässt
sich nur durch Tricks bewerkstelligen. Die bisher empfohlene Umleitung
auf die +49 177 777 77 77 funktioniert leider nicht mehr zuverlässig
und führt teilweise zu kostenpflichtigen Verbindungen.

Man kann aber z.B. eine Telefonsäule oder ein Kartentelefon                                                    
(Minimal-Fernsprecher-ohne-Zahlungsfunktion oder "Club-Telefone"                                                
funktionieren nicht!) oder eine Surfsäule der Telekom                                                          
nehmen, dort werden oft Sprachverbindungen abgewiesen (besetzt, gassen-                                         
besetzt oder Fehlermeldung). Die jeweilige Rufnummer lässt sich aus der                                         
angeschlagenen Standortnummer entnehmen. Eventuelle bei der                                                     
Standortnummer auf die Vorwahl folgende Nullen dürfen nicht mitgewaehlt                                         
werden, da  ansonsten eine Ansage kommt, dass die Nummer nicht vergeben                                         
ist. So kommt z.B. bei Weiterleitung auf die München 089-30763416 die                                           
Meldung "Hat aufgelegt" oder Besetzt, bei Verwendung der                                                        
089-(00)27375675 (SO Bauerstr. 26) immer ein "Die von Ihnen gewählte                                            
Rufnummer ist vorübergehend nicht erreichbar" (Besetzt ohne CCBS; Nummer                                        
existiert, keine Verbindung möglich). 

Auch auf "Abweisen weitergeleiteter Verbindungen" eingestellte
Anschlüsse sind benutzbar (Gassenbesetzt).

Dieses Vorgehen ist bei einer Free&Easy-Karte nicht möglich, da dort
die Umleitungen nicht auf andere Nummern gelenkt werden können. Statt
dessen sollte man in der Mailbox mit Ziffer 3 in das Menü "persönliche
Optionen" gehen, eine 1 für "Name und Begrüßung" wählen und dann mit 4
eine Abwesenheits-Ansage aufzeichnen, wobei anschließend noch eine 
Netz-Ansage für künftige Anrufer kommt, dass keine Aufzeichnung mehr 
möglich ist, was die Aufzeichnung kurzen Lärms/Rauschens nahelegt.
Anschließend kann niemand eine Nachricht hinterlassen und das
(kostenpflichtige) Abhören entfällt.
(Entnommen von: http://www.geocities.com/WallStreet/2355/t_gsm_feab.htm)
Es erfolgt dann allerdings auch keine Benachrichtigung mit der
Rufnummer eines Anrufers mehr, der auf der Mailbox gelandet ist.

--------------------

10 eMails an Handys (03.10.2006)

Bei E-Plus-Laufzeitverträgen kann man mittels einer SMS mit dem Text
"START" an die Kurzwahl 1001 eine E-Mail-Adresse
<E-Plus-Nummer>@sms.eplus.de einrichten, die dann ans Handy
als SMS weitergeleitet wird. Leider wird nur der Absender und Betreff
uebermittelt. Allgemein, auch bei Free&Easy, kann man sich über
eingehende E-Mails auf einem E-Plus-Mailkonto per SMS benachrichtigen
lassen (eplus-online.de bzw. imail.de Account).

Bei o2 besteht die Möglichkeit, mit der Tarifoption "o2 Active E-Mail" 
einen Pauschaltarif abzuschließen (Vertragslaufzeit 3 Monate mit 
vier Wochen Kündigungsfrist, so dass ohne weitere Kosten über jede
eingehende Mail (Adresse: <o2-Nummer>@o2online.de, Alias
lässt sich einrichten) eine SMS-Benachrichtigung (inkl. Anfang des
Textes) erfolgen kann und ein kostenloses Einloggen in den Mailaccount
per WAP möglich ist.

Eine Liste mit Online-Gates zu den Mobilfunknetzen findet sich auf
http://www.teltarif.de (ist auf der Startseite verlinkt).

Kostenpflichtige Services gibt es z.B. bei http://www.geonet.de/
(Grundgebühr, SMS kostenlos per Webinterface, 6 Cent pro SMS bei
Versand per Mail), http://www.mobidig.com/, http://www.ruz.de/

Bei Arcor kann man mit dem Call-by-Call Internetzugang 3 SMS
pro Monat kostenlos versenden. Flatrate-Kunden haben 10 SMS pro 
Monat frei. Die Nutzung ist auch möglich, wenn man sich über
andere Provider ins Internet einwählt. Auch DSL minutes-Kunden
haben die 10 Frei-SMS des PIA special. Im PIA im Menüpunkt
"Mein Account" kann man sich für den SMS-Versand freischalten
lassen ("Leistungsumfang"). 

Unter http://www.12online.de und http://www.freenet.de gibt es
ebenfalls Frei-SMS nach Registrierung eines Mailaccounts.

Die Mailforwarder http://www.gmx.de/ und http://www.daybyday.de/
bieten momentan eine Weiterleitung von eMails auf Handys an.

Bei GMX gibt es außerdem erweiterte Angebote über eine eigene
2 MB große Windows-Software: Für 2,99 Euro sind 50 SMS pro Monat
verschickbar, allerdings nur mit der GMX-eigenen Software bzw.
Webinterface.

Eine interessante e-mail-lose Alternative zum Offline-Schreiben von
SMS bietet eine Software für Modem oder ISDN, die SMS per Einwahl
verschickt und die es von D2 noch gibt.
Der Handshake wird allerdings voll mitberechnet. Freeware-Programme
sind z.B.  unter http://www.rui.de/mobil/smsman/index.html und
http://www.phoner.de erhältlich.
Bei Call-by-Call Anbietern mit Sekundentakt werden diese Nummern
(z.B. bei E+ die 1167) allerdings teuer mit Sondertarifen abgerechnet.
Einzige Ausnahme sind COLT-Reseller unter der 01028 (mit Anmeldung)
sowie die 01039 und 01088.


--------------------

11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze (10.12.2008)

Folgende Nummern müssen unter Service-Center im Handy eingegeben
werden, um Kurznachrichten zu verschicken:

D2 -> E+, D1, o2: SMS-Center +49 172 22 70 333 eingeben (! 19,8 Cent/SMS!)
      (D2 funktioniert hiermit auch, kostet aber ebenfalls 19,8 Cent/SMS)
D2 -> D2: SMSC +49 172 22 70 000 (11,7 Cent/SMS netzintern, D1, E+ und o2
  funktionieren hiermit auch, kosten aber einen Aufschlag von 17,9 Cent/SMS!,
  SMS ins Ausland kostet hier 29 Cent/SMS)
D1 -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 171 076 0000 eingeben
  (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen)
E+ -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 177 06 -10000 od. -20000
  (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen)
  (Abonnieren der Info-Dienste per SMS kostenlos, aber Empfang der
   Info-Mitteilungen kostet dann)

o2 Laufzeitvertrag -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443
  (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen)
o2 Loop -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443 (19 Cent/SMS)

Die angegebenen netzinternen Preise gelten nur für Laufzeitverträge.
Bei Prepaid-Karten kostet jede SMS (egal welches Netz) 19 Cent.

Empfangsbestätigungen erhält man, wenn man vor eine SMS *N# setzt,
also *N#NACHRICHTTEXT. Ausnahme bei diesem Code:
SMS (nicht E-Mail-Texte!) bei T-Mobile und im T-Com-Festnetz mit
*T# versehen. Bei E-Mail-Texten ist bei T-Mobile nach der Mailadresse
ein *N# erforderlich.

Auf jeden Fall werden immer alle kostenpflichtigen SMS von den
Netzbetreibern berechnet, egal welches SMSC man benutzt. Beim Versand
über ausländ. SMSC (heute meist gesperrt) kann es vorkommen, dass sowohl
das dt. als auch das ausländ. Netz Gebühren berechnen. Z.T. werden SMS
über ausländische SMSC als 0-1 Sekunden Kurzgespraech (sehr teuer bei
60/1 Taktung) berechnet!

eMails vom Handy per SMS funktionieren so: Zuerst die eMail-Adresse
eingeben, danach die eigentliche Mail, getrennt durch ein Leerzeichen.
Das ganze an die Kurzwahl 8000 (D1), 3400 (D2, 19,8 Cent), 7676245
(SMSMAIL/E+) bzw. 6245 (MAIL/o2, 19 Cent, nur Vertragskunden) senden.
Das '@' kann durch ein '*' ersetzt werden. Das "_" (Unterstrich) wird
bei E+ durch "--" (doppelminus), bei D1 durch "U" ersetzt.

SMS-Senden mit PrePaid:

D1-Xtra:
19 Cent / SMS, SMSC +49-171-076-0000 

D2-CallYa:
19 Cent / SMS, SMSC +49-172-227-0333

E-Plus Free&Easy Weekend:
19 Cent / SMS, SMSC +49-177-061-0000 oder +49-177-062-0000

o2: 
19 Cent / SMS, SMSC +49-176-000-0433
Bei Abschluss eines Vertrages über die Webseite http://www.o2online.de
erhält man 100 Frei-SMS pro Monat.

Ansonsten bleiben die SMS-Operator-Dienste:

D1: +49-171-2002522 (nur Mo-Fr 6:30-22 Uhr, Sa+So 9-20 Uhr)
D2: nur *innerhalb* des D2-Netzes (22777) (Vodafone-ComfortMessage);
    Vodafone-Dial-A-Text (Rufnummer 01722278040): per Zifferncode
    standardisierte Texte oder numerische Inhalte auswählen/eingeben
    und ins D2-Netz versenden: http://www.vodafone.de/infofaxe/212.pdf

EPlus: +49-177-1166


--------------------

12 Callback & Callthrough (15.12.2008)

Um die hohen Kosten beim mobilen Telefonieren zu senken, bedienen
sich viele der o.a. Methoden. Zur Definition:

Callback: Man wählt eine Nummer in UK bzw. USA, lässt es einmal klingeln
und legt auf. Wenige Sekunden später erhält man einen Rückruf mit einem
Freizeichen. Nun kann man lostelefonieren.

Callthrough: Man wählt eine kostenlose 0800- oder 00800-Nummer, danach
muss man eine ID und eine PIN eingeben. (Einige bieten jetzt den
"Super-Dial-In" an: Keine ID&PIN erforderlich, da Erkennung des Anrufers
durch Rufnummernübermittlung.) Nun kann man lostelefonieren.

Neuerdings berechnet die Telekom bei Anrufen von Telefonzellen
aus dem Inhaber (nicht dem Anrufer) von (0)0800-Nummern einen Zuschlag,
so dass es dort unter Umständen Einschränkungen geben könnte.

Alternativ gibt es Call-by-Call-Dienste über 01801 und 0700-Nummern,
die aber nicht in jedem Fall günstiger sind:
- 01801051 und 01801058 (http://www.teltarif.de/arch/2002/kw13/s7599.html)
  (kosten nichts, wenn man es nur klingeln lässt, aber niemand abnimmt!)
- 01801203010, 01803220120 und 01805151051 (Easy Telecom)
  (kosten schon beim klingeln!), funktionieren auch von Arcor-Anschlüssen
  Die aktuelle Ziel-Liste findet sich unter http://www.easytelecom.de/rates.php
- 0700-12070012 und 01805-770577
  (http://www.teltarif.de/arch/2002/kw05/s7112.html)

Eventuell ist der KomServ Callthrough-Dienst über 01805-024024
eine Möglichkeit zur Kostensenkung bei Auslandsgesprächen.

Unicall bietet die 01801-955555 als Callthrough-Dienst (auch ins Ausland)
an, siehe http://www.unicall.de/. Funktioniert auch von Telefonzellen aus
(20 Cent/Min).

Grundsätzlich sind Callthrough-Nummern meist auch über Arcor-ISDN-
Anschlüsse zu einem dem Ortstarif ähnlichen Tarif des jeweiligen
Anschlusses erreichbar.

Über Callback kann man keine 0900er/0800er erreichen (Ausnahme:
Atlantic Telecom, dort lassen sich manchmal 0800-Nummern anrufen).
0180er funktionieren. Eine Telefonauskunft erreicht man unter
<deutsche Vorwahl> + <Ortsvorwahl> + <Auskunftsnummer>.

Einen eigenen Callback kann man sich mit spezieller Software
auf seinem eigenen Computer einrichten. Die eigene Nummer kann
dann bei den Tarifoptionen der verschiedenen Mobilfunkanbieter
als verbilligt erreichbar gewählt werden. 
Weitere Informationen dazu finden sich hier:
http://www.teltarif.de/arch/2000/kw46/s3541.html

--------------------

14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) (01.10.2008)

Xtra
ist die Guthabenkarte von T-Mobile. Die Laufzeit einer Xtra-Card verlängert
sich um 18 Monate, sobald eine kostenpflichtige Aktion (Anruf, SMS/MMS etc.)
vorgenommen worden ist (Brief/Karte einen Monat vor Abschaltung).
Xtra-Konto-Service: Kurzwahl 2000; Konfiguration: 2202 bzw. 2020 (außer
bei resellern).
Zu Einschränkungen von Xtra gegenüber einem normalen Vertrag
siehe Abschnitt 14a.

CallYa
ist die Guthabenkarte von Vodafone D2.
CallYa-Konto-Server (22 9 22). CY-QuickCheck: 22999.
Nach einem Jahr ohne Umsatz bzw. ohne eingehende Anrufe wird die Karte für
abgehende Anrufe gesperrt, dies kann aber kostenlos über den Menüpunkt#1
der 12007 verhindert werden. Nach einer schriftlichen Kündigung kann das
Guthaben zurückerhalten werden. Hierzu muss in der Kündigung eine
Bankverbindung angegeben und die SIM-Karte beigelegt werden.
Wird unter der 22922 ein Gültigkeitszeitraum angesagt, ist DIESER
verbindlich; in diesem Fall ist ein CallYa-Reseller/Service-Provider der
für die Erstattung des Restguthabens zuständige Ansprechpartner.

Zehnsation FREE
ist die Guthabenkarte von E-Plus. Mit 15 Euro Aufladung ist man 6 Monate
plus Eins lang erreichbar, bei 20 Euro sind es 8 Monate und bei 30 Euro
12 Monate. Man hat 2 Monate lang die Möglichkeit, seine Rufnummer zu erhalten.
Eventuell vorhandenes Restguthaben wird hierbei wieder "gutgeschrieben".
Sind keine abgehenden Gespräche mehr möglich, kann man auch keine 0800er
anrufen, es sei denn, man lädt wieder Guthaben auf. Maximale Guthabengültig-
keitsdauer 24 Monate. Kostenloser Free&Easy-Service (automatisches Ansagemenü)
unter 11 55, FREE-Hotline 1150 vom Festnetz aus billiger zu erreichen als vom
Handy (1150 hat höheren Tarif als normale Mobilgespräche).

o2 Loop S/M/L
ist die Guthabenkarte von o2. Das LOOP-Startguthaben ist jeweils
ein halbes Jahr gültig. Das selbst aufgebuchte Guthaben verfällt laut
einer Gerichtsentscheidung erst nach der Einklagfrist für Ansprüche aus
Alltagsgeschäften (3 J.), die Karte wird ohne regelmäßiges Aufladen
jedoch für abgehende Gespräche gesperrt. Diesen Termin kann man mit
*102# abfragen, die Höhe des Guthabens mit *101# (Achtung, bei aktiver
Sperrung wird hier fälschlicherweise 0,- angezeigt!). Einen Monat nach
der Sperrung des Kartenguthabens wird die Karte endgültig für abgehende
Verbindungen abgeschaltet und ein rudimentäres Auflademenü auf der 5667
hinterlegt. Das Guthaben wird erstattet, wenn man an Telefónica O2
Germany GmbH & Co. OHG, o2 LOOP Kundenbetreuung, 90345 Nürnberg schreibt
(SIM-Karte beilegen!) und die Kundenadresse, Rufnummer der Loop-Karte
und Bankverbindung angibt (Inhaberwechsel per Fax 08008002002). Das
Aufbuchen neuen Guthabens ist auch per [*103*Rubbelcode# senden/anrufen]
bzw. [*103# und USSD-Antwort] möglich.

Aufladen per Überweisung: SMS mit beliebigem Inhalt an netzinterne
Nummer 56656 schicken. Dann erhält man Infos mit Bankverbindung
und individuell anzugegebenem Verwendungszweck. Sobald das Geld
eingetroffen ist, wird das Loop-Konto aufgeladen und per SMS
darüber informiert. Auch über das o2-Portal (www.o2online.de)
lassen sich die Kontodaten abfragen.

LOOP-Auslandspreis (von Deutschland ins Ausland zu Mobil- und
Festnetz): EUR 2,04

Über *111*<Laendercode+Vorwahl><Rufnummer># sind Gespräche aus dem Ausland
möglich (per Callback). Es gibt auch Regionen mit normalem Wähl-Roaming.

Zurzeit wirbt o2 für LOOP-Kunden, indem auf o2-freikarte.de ein eigen-
ständiger BASIC-Tarif mit kostenlos erreichbarer Mobilbox, Frei-SMS-Boni
und der Möglichkeit des Wechsels in LOOP S/M/L oder Genion S Online-
Tarif (0 EUR GG) beworben wird und auch Prepaidkunden die                                                       
Datentarifoptionen von o2 erhalten, sowie zwischen zeit- oder                                                   
volumenbasierter Internetabrechnung wählen können (Auswahl im                                                   
Tarifmanagermenü / unter 5667-3). 

--------------------

14a Vor-/Nachteile von Prepaid-Karten gegenüber Verträgen sowie
    zwischen den einzelnen Netzen (08.03.2009)

Nachteile bezeichne ich durch ein Minus, Vorteile durch ein Plus.
Es sind nicht nur Vorteile gegenüber Postpaid-Verträgen sondern
auch Vorteile gegenüber den anderen Netzen aufgelistet.

D1-Xtra:
- "Tarifdinosaurier" - nur wegen den Zusatzoptionen preislich interessant
- Hotline für Xtra Click-Kunden bei persönlicher Beratung nur über 0900-
  Nummer oder 2202 zum "Extrapreis"
- SMS-Senden generell 19 Cent / Nachricht
- Änderung der "Nummer Eins" (war XtraOne) kostet 4,95 EUR
- weniger Mailboxfunktionen (kein Fax, Pagerbenachrichtigung und
  Alarmierung auf fremde Rufnummern)
- Anklopfen/Halten und Konferenz nicht vorgesehen
- Bei Altverträgen wird per default die Rufnummer nicht übermittelt,
  Freischaltung für CLI beim mobilen Surfen nur per SMS mit
  "+t-online mobil" (ohne Anführungszeichen) an die Kurzwahl 27637
- Roaming in den meisten Ländern ohne Prüfung/Bankeinzug oder Mindestumsatz
  aber umständliche Bedienung (Call Back Roaming)
- Extreme Roaming-Preise wenn Rufnummern im besuchten Land angewählt werden
  sollen.
- Fernost, USA werden z.B. mit mehr als 79 Cent/Minute berechnet, laut
  T-Mobile werden dort Zuschläge erhoben, die weitergereicht würden
- Keine Verlängerung der Phonetime/Messagetime, sondern - auch egal mit
  welchem Betrag aufgeladen wird - immer bis Tag der Aufladung + 1 Jahr.
  Kein größeres Zeitfenster bei größeren Aufladebeträgen.
- Mailbox unterstützt kein Fax
+ Übermittlung der eigenen Rufnummer (Flash-SMS) bei Wechsel des Handys oder
  per *135#; "D-Netz-Qualität"
+ Kostenlose Weiterleitung ins Heimatnetz D1 (Vertragsdetails beachten!)
+ Über das 2020-Menü sind diverse Funktionen ein-/ausschaltbar, z.B. Roaming,
  Rufnummernunterdrückung, Volumentarif WAP/UMTS.
+ 00800-Nummern sind kostenlos anwählbar/offen, auch per Reseller-Handy
+ Attraktive Wochenend-flat für TM und Deutschland Festnetz; XtraClick.de
+ Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie
  bei einem Vertrag; virtuelle über-Anrufer-Benachrichtigungsnummer
+ bei XtraCLICK Aufsprechen auf anderen Mobilboxen kostenlos

D2-CallYa:
- Abfrage der Mobilbox kostenpflichtig (außer online-Tarif CallYa Kompakt)
- SMS-Senden generell 19 Cent / Nachricht
- Best Friend: Änderung der Nummer kostet 5 EUR
- Mailbox unterstützt kein Fax
- 00800-Nummern ("International freecall") sind nicht erreichbar
- Keine Anrufe zu 0800er-Nummern mehr möglich, wenn kein Guthaben mehr
  für ein Festnetz-Deutschland-Gespräch vorhanden ist
* Viel "unter der Haube", aber wenig Zugriff darauf (Kundenbetreuung)
* SMS-Dienst 01723364700/01723364750 netzintern per Netz-Ansage nutzbar
  (kostenlos); wird auf Wunsch weggeschaltet (selbst wieder eintragbar)
+ Mailbox über Hotline abschaltbar (oder über Kundenbetreuung online),
  SMS-Benachrichtigung ebenfalls, falls MB gewünscht
+ 10 Gratis-SMS am Tag (nur netzintern) und email/SMS für MeinVodafone-Nutzer
+ Erschwingliche Tarifoptionen für Vieltelefonierer und Vielsurfer
+ Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie
  bei einem Vertrag, einzige Einschränkung: 3PTY (Dreierkonf.)
+ Anklopfen und Makeln verfügbar wie bei Vertragskarten
+ Gute UMTS-/GSM-Abdeckung, auch überland, MobileTV-Basiskanäle
+ Kostenlose Weiterleitung ins Heimatnetz D2 (nicht unbedingt bei
  Resellern)
+ Bei Reseller-Angeboten von Vodafone-Verträgen in der Regel                                                            
  nur marginale Unterschiede (Ausnahme: Nachladezwang, AGB)

E-Plus
+ Aufladung verlängert die Gültigkeit des Guthabens um 6 (15 EUR),
  12 (30 EUR) bzw. 24 (60 EUR oder mehr) Monate, statt einfach den
  Gültigkeitstermin auf Aufladedatum + 1 Jahr zu setzen (s. o.)
+ bei Prepaid-Verträgen ab "EASY 2006" kostenlose Abfrage der Mobilbox und                                  
  über das eigene Mobilboxmenü kostenloses Aufsprechen auf anderen Mobilboxen
- 00800-Nummern sind nicht anwählbar (kaufm. Kundensegmentierung)
- nicht abschaltbare Umleitung auf die Mobilbox bei Nicht-erreichbar
  und Nicht-melden (Reseller ermöglichen aber teilweise das Abklemmen)
- Rufnummer wird standardmäßig unterdrückt und muss fallweise (bzw.
  über Einstellung im Handy) übermittelt werden (*31#); dies ist eine
  netzkonfigurierte Vorgabe, reseller abweichend (fallweise unterdrückt)

o2 Loop (E2-Netz)
* Roaming in vielen Ländern möglich (evtl. über CallBack)
+ In einigen ländlichen Gebieten Inlandsroaming zu D1
  möglich (aber nur noch vorübergehend bis max, Ende 2009)
+ Wie bei E+ neuerdings auch einige 900 MHz-Band-Frequenzen
+ Kontoservice im Ausland kostenlos anrufbar
+ Aufsprechen auf anderen Mobilboxen wie bei eigener (Basic, Fonic,
  Tchibo) kostenlos
+ Kostenloser /goto/handyfinder, auch ohne Kontocheck-Zustimmung nutzbar
- bei Loop keine "Nummer 1"
- 00800-Nummern sind nicht anwählbar
- keine kostenlose Hotline (bei Genion ist Anwahl vom Handy kostenlos)
- E-Mail-Versand per SMS mit Prepaid nicht möglich

--------------------

14b Discounter-Karten

(01.10.2008) Seit Herbst 2004 gibt es vorausbezahlte Karten nicht nur von
den Netzbetreibern selbst, sondern teilweise auch von Wiederverkäufern.
Erster Betreiber war Tchibo, mittlerweile gibt es aber eine schier
unüberschaubare Vielfalt von Angeboten, z.B. Simyo, Maxxim, smobil, oft
zielgruppenzentriert und marktschreierisch beworben, wie z. B. "Bild-"
oder "RTL-Mobil", oder produktpalettenerweiternd (Vodafone- bzw. Arcor-
DSL-Anschlüsse, neuerdings auch Einsundeins).

--------------------

15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk?

(27.03.2009) Die Mobilfunknetze bieten z.T. sog. Ortstarife auch vom
Handy an. Die Ortsvorwahl wird durch einen Anruf bei D1 (2020),
D2 (22044) bzw. e-plus (1113) eingerichtet. Man kann nun Gespräche
zu dieser Vorwahl günstiger führen.

e-plus bietet noch einen 'Freunde-Tarif' an, mit dem man fünf vorher
bestimmte Rufnummern zu o.a. Preisen erreichen kann.
D2 kann man entweder BestCity (Ortsvorwahltarif), D2 BestCitySpezial
*oder* BestWeekend nutzen. Auch bei e-plus muss man sich zwischen
Ortsvorwahl- und Freundetarif entscheiden.

o2 bietet in seinem Netz bei Genion mit der City-Option ebenfalls einen
Ortstarif an. Gespräche aus der festgelegten "City" in den eigenen
Ort und in weitere angrenzende Ortsnetze kosten rund um die Uhr 7 Cent.
Die genaue Größe der Cityzone ist unter
<http://www.de.o2.com/ext/standard/index?page_id=3996&state=online&style=standard>
abrufbar.

Bei den Genion-Tarifen mit Homezone ist innerhalb
der Homezone außerdem ein Gespräch innerhalb desselben Ortsnetzes aus dem
man die Genion-Festnetznummer hat für 3 bzw. 5 Cent pro Minute möglich.

--------------------

16 Kann man günstiger telefonieren, wenn man bestimmte Codes wählt?

(22.10.2000) Es gibt das Gerücht, dass man ein Ferngespräch als Ortsgespräch
abrechnen lassen könnte, wenn man nach der normalen Telefonnummer eine
Nummer anhängt, die zusammen mit der letzten Ziffer '10' ergibt. Dies
ist definitiv falsch.

Auch die diversen Handy-Codes, die angeblich zu kostenlosen SMS oder
ähnlichem verhelfen sollen, helfen in Wirklichkeit nicht. Als Beispiel
sei die geschlossene Benutzergruppe 666 genannt, die absolut keine
Wirkung hat.

--------------------

17 Was kosten Servicenummern? (17.02.2007)

Die Vorwahlen/Nummern 0137; 0138; 0180; 01888; 0700; 00808; 0088210;
11833; 11834; 11836; 11837; 11864 werden immer von der Telekom
berechnet. Die Vorwahlen 012; 118 ohne die oben genannten fünf T-Com-Nummern;
0181 bis 0189; 0191 bis 0194; 0900 hingegen werden nicht unbedingt vom
Teilnehmernetzbetreiber oder der Preselection des Anrufers berechnet, da
hier auch anderen Firmen, so diese die jeweiligen Rufnummerninhaber sind,
die Rechnungsstellung gewährt wird.

Hier die Preise, die von der Telekom berechnet werden (nicht von
Telefonzellen, hierzu werden die Preise unter 0800-3306667 angesagt
bzw. sind auf http://blitztarif.de/telefonzelle zu finden):

012-xxx      : Tarifinfo unter 0800-330-4567

0137-1/5     : 14 Ct. pro Gespräch
0137-2/3/4   : 14 Ct. pro Minute
0137-6       : 25 Ct. pro Anruf
0137-7       : 1 EUR  pro Anruf
0137-8/9     : 50 Ct. pro Anruf
0138         : 14 Ct. pro Minute

0180-1       : 3,9 Cent pro Minute

0180-2       : 6 Cent pro Gespräch

0180-3       : 9 Cent pro Minute

0180-4       : 20 Cent pro Gespräch

0180-5       : 14 Cent pro Minute

0700 (Persönliche Rufnummer):
0,12 EUR/Min. (Mo-Fr 09-18)
0,06 EUR/Min. (sonst)

0800 (Freecall) und 00800 (International Freecall):
Normalerweise kostenlos für den Anrufer, mit Ausnahmen (00800 wird von
manchen Anbietern berechnet)

0900: Tarif vom Anbieter festgelegt und angesagt


Sonderrufnummern aus Telefonzellen:

Eine Tarifeinheit kostet 10 Cent,
01801/01802: eine Einheit dauert 15 Sekunden
01803: eine Einheit dauert 12 Sekunden
01804: die erste Minute kostet 4 Tarifeinheiten (die auf jeden Fall
       anfallen), dann eine Einheit alle 15 Sekunden
01805: eine Einheit dauert 10 Sekunden
0138: 2 Tarifeinheiten für die ersten 30 Sekunden, dann eine je
      angefangene 15 Sekunden, wobei insgesamt mindestens 3 Tarifeinheiten
      anfallen
01371: 3 TE/Verbindung
01372/01373/01374: 2 TE für die ersten 30 Sekunden plus mindestens eine pro
      nächste 15 Sekunden)
01375: 3 TE/Verbindung
01376: 5 TE/Verbindung
01377: 17 TE pro Verbindung
01378/01379: 9 TE je Verbindung
01888: wie Gespräch nach Berlin bzw. Bonn
0700: Mo-Fr 9-18 Uhr 50 Cent/Minute, in der übrigen Zeit 30 Cent pro Minute
       (1 TE alle 12 bzw. 20 Sekunden)


0180er vom Handy:

0180x  D1 alte Tarife         38,34 Cent pro Minute (30sek-Takt)
0180x  D1 neue Tarife         49 Cent pro Minute (60/1-Takt)
0180x  D1 neue Xtra           69 Cent pro Minute (60/1-Takt)
0180x  D2 Postpaid            69 Cent pro Minute
0180x  D2 CallYa              79 Cent pro Minute
0180x  E+ Time&More           51 Cent pro Minute
0180x  E+ Profi               51 Cent pro Minute
0180x  E+ Privat              51 Cent pro Minute
0180x  E+ Free&Easy           87 Cent pro Minute (Hauptzeit), 36 Cent (Nebenzeit)
0180x  o2 Loop                69 Cent pro Minute

01801
01802  o2 neue Tarife         49 Cent pro Minute (Hauptzeit), 15 Cent (Nebenzeit)
01803

01804  o2 neue Tarife         49 Cent pro Minute (Hauptzeit), 15 Cent (Nebenzeit)
                                                         + 20 Cent pro Verbindung
01805  o2 neue Tarife         60 Cent pro Minute (Hauptzeit), 25 Cent (Nebenzeit)

Zur Vermeidung der hohen 0180er-Tarife bietet es sich an, alternative
Festnetznummern zu benutzen, sofern diese bekannt sind. Siehe
http://0180-telefonbuch.info

Viele Kosten von Sonderrufnummern bei Nutzung von Prepaid-Karten finden
sich unter http://www.teltarif.de/i/sonderrufnummern-prepaid.html

Die Kosten der Auskunftsdienste findet man auf
http://www.teltarif.de/db/res-auskunft.html oder
http://www.billiger-telefonieren.de/anbieter/auskunft/auskunft.php3

--------------------

19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze?

(08.01.2001) Ludwigshafen und Mannheim haben eine gemeinsame Vorwahl (0621),
jedoch wurde von der Regulierungsbehörde festgelegt, dass es sich um
zwei getrennte Ortsnetze mit jeweils eigenem City-Bereich handelt. Dadurch
kommt es zu der misslichen Situation, dass von manchen Orten aus nur eine
der beiden Städte zum City-Tarif erreichbar ist, die andere jedoch schon
mit Region 50 berechnet wird. Zur Unterscheidung der beiden Ortsnetze
dient folgendes Schema:

Mannheim: 0621-1, 0621-2, 0621-3, 0621-4, 0621-7, 0621-8, 0621-90, 0621-91,
          0621-92, 0621-93, 0621-94, 0621-97, 0621-98
Ludwigshafen: 0621-5, 0621-6, 0621-95, 0621-96, 0621-99

Diese Aufteilung wurde schon vor der Entmonopolisierung des Telefonmarktes
von der Telekom festgelegt. 


--------------------

20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60?

(22.10.2000) Die Dauer des Taktes bei den Telefontarifen wird üblicherweise
in dieser Form abgekürzt. Die erste Zahl bedeutet dabei die Länge der ersten
Einheit, die zweite Zahl die Länge der restlichen Einheiten. Diese Trennung
wird vorgenommen, weil manche Anbieter die erste Einheit länger dauern lassen.
Damit sollen Kurztelefonierer zur Kasse gebeten werden.

Beispiele:

1/1: grundsätzlich Sekundentakt (Kundenfreundlichster Tarif)
60/60: Minutentakt (weit verbreitet, nicht sehr kundenfreundlich)
60/1: erste Minute wird voll berechnet, danach Sekundentakt
      (bei langem Gespraechen wie 1/1, bei Kurzverbindungen
       z.B. mit Anrufbeantworter ungünstig)

--------------------

21 Werbefinanziertes Telefonieren (20.02.2008)

siehe http://www.teltarif.de/i/kostenlos.html
z.B. GoYellow,  http://www.i-tell-u.de

--------------------

22 Wofür steht die Vorwahl 01888 und was kostet sie? (06.04.2007)

Die Vorwahl 01888 bezeichnet den Regierungsverbund Berlin-Bonn.
Bei der Telekom gilt der Tarif nach Bonn oder Berlin, je nachdem,
was vom Anrufer aus günstiger ist (bei Anrufern aus Bonn oder
Berlin also Citytarif). Andere Telefongesellschaften berechnen
solche Nummern je nach Preisliste i.d.R. mit 14 Cent pro Minute
(also wie eine 01805-Nummer).

Es gibt auch Direktwahlen zu den jeweiligen Büros; falls sowohl
eine Berliner als auch eine Bonner Nummer angegeben ist, besteht
eine Telefonanlagen-Kopplung, so dass man nicht zu wissen braucht,
ob die Durchwahl in Wirklichkeit in Bonn oder Berlin liegt:

Auswärtiges Amt (01888-17-xxxx) = 0228-17-xxxx bzw. 030-20186-xxxx
Bundesbeauftragter für den Datenschutz (01888-7799-0) = 0228-81995-0
Bundesverwaltungsamt Köln (01888-358-xxx) = 0221-758-xxxx
Deutscher Bundestag (01888-18-xxxxx) = 030-227-xxxxx
Fachhochschule des Bundes, Brühl (01888-629-xxxx) = 02232-929-xxxx
Statistisches Bundesamt (Destatis) Wiesbaden/Bonn
 (01888-644-xxxx) = 0611-75-xxxx
Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV), Brühl
 (01888-629-xxx) = 02232-929-xxxx
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Bonn
 (01888-9582-xx) = 0228-9582-xxx
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Bonn
 (01888-450-xxx) = 0228-940-xxxx
Bundesbeauftragter für den Datenschutz (01888-7799-0) = 0228-81995-0
Bundesfinanzakademie (BFA), Brühl (01888-682-xxx) = 02232-9241-xxxx
Bundesministerium der Finanzen (BMF), Dienstsitz Berlin
 (01888-682-xxx) = 030-2242-xxxx
Bundesministerium der Finanzen (BMF), Dienstsitz Bonn
 (01888-682-xxx) = 0228-682-xxxx
Bundesministerium der Justiz (BMJ), Dienstsitz Berlin
 (01888-580-xxx) = 030-2025-xxxx
Bundesministerium der Justiz (BMJ), Dienstsitz Bonn
 (01888-582-xxx) = 0228-58-xxxx
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Dienstsitz Berlin
 (01888-24-xxxx) = 030-2004-xxxx
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Dienstsitz Bonn
 (01888-24-xxxx) = 0228-12-xxxx
Bundesministerium des Innern, Dienstsitz Berlin (01888-681-xxx) = 030-3981-xxxx
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)
 (01888-527-xxx) = 0228-527-xxxx
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)
 (01888-527-xxx) = 030-2007-xxxx
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dienstsitz Berlin
 (01888-57-xxxx) = 030-28540-xxxx
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dienstsitz Bonn
 (01888-57-xxxx) = 0228-57-xxxx
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
 (01888-555-xxx) = 0228-930-xxxx
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
 (01888-555-xxx) = 030-20655-xxxx
Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Dienstsitz Berlin
 (01888-441-xxx) = 030-20640-xxxx
Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Dienstsitz Bonn
 (01888-441-xxx) = 0228-941-xxxx
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
 (01888-305-xxx) = 0228-305-xxxx
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
 (01888-305-xxx) = 030-28550-xxxx
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
 (01888-529-xxx) = 0228-529-xxxx
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
 (01888-529-xxx) = 030-2006-xxxx
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BMVBW)
 (01888-300-xxx) = 0228-300-xxxx
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BMVBW)
 (01888-300-xxx) = 030-2008-xxxx
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dienstsitz Berlin
 (01888-615-xxx) = 030-2014-xxxx
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dienstsitz Bonn
 (01888-615-xxx) = 0228-615-xxxx
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
 (01888-535-xxx) = 0228-535-xxxx
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
 (01888-535-xxx) = 030-2503-xxxx
Bundespräsidialamt (BPrA), Dienstsitz Bonn (01888-500-xxx) = 0228-200-xxx
Bundesverwaltungsamt Koeln (01888-358-xxx) = 0221-758-xxxx

--------------------

23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale)
(21.02.2009)

Im analogen Telefonnetz ("Standard-Anschluss"/"T-Net") können bestimmte
Leistungsmerkmale der Vermittlungsstelle (z.B. Anrufweiterschaltung,
SprachBox) mit DTMF-Tonwahl-Befehlen gesteuert werden. Beim digitalen
ISDN-Anschluss werden Steuerungsbefehle nicht mit dem MFV gegeben,
sondern über den D-Kanal als Keypad-Codes (im Telekom-Deutsch:
'Netzdialog' oder 'Netzdirekt'). Dazu muss das ISDN-Gerät keypadfähig
sein. Die Zeichen Initiator/Stern und Terminator/Quadrat können zwar
ebenfalls gegeben werden, jedoch führt der asterisk zum Abbruch, und
die Raute zum Anwählen der Nummer (kann so als Trennzeichen in einen
Telefonbucheintrag eingepflegt werden, z.B. '503#310' für RNr. 503 + 
Durchwahl 310, wenn dann so vom Endgerät ausgeführt). Bei Arcor-ISDN-
("Komfort Classic")Anschlüssen funktioniert Quadrat nur Ende der Nr.

Ein Beispiel dafür ist die externe Anrufweiterschaltung (AWS), die
sowohl  beim analogen T-Net als auch bei ISDN direkt in der
Vermittlungsstelle programmiert u. gespeichert wird. Die Konfiguration
der verschiedenen Varianten erfolgt entweder über ein Befehlsmenü im
Endgerät/Telefon oder mit MFV-Tonwahl bzw. Keypad-Befehlen. Um z.B. eine
Weiterschaltung der MSN 12345 auf die Nummer 09876543 einzurichten,
muss folgendes eingegeben werden: *21*09876543*12345#
Die Rufnummernangabe '0' bewirkt die Aktivierung der AWS oder des
Dienstes bei *allen* MSN (gilt für Arcor-ISDN nicht). Eine
Unterscheidung nach Dienstmerkmalen (z.B. nur 'Telefon') ist nicht möglich (nur bei
über das funktionale Protokoll "reservierten" /"gehört MSN_"  AWS).

Um die Steuerung auch von jedem beliebigen Anschluss aus vorzunehmen
gibt es die kostenpflichtige Zusatzleistung 'Fernsteuerung der AWS'
(nur unter 0800-3309798 =: 0511-12331685 erhältlich, kostenlos).
Näheres hierzu unten im Text (SprachBox-Menü). Die _IP- oder (Arcor)
"Komfort Plus"-Anschlüsse bieten von Haus aus die Möglichkeit einer
umfassenden Konfiguration über das Internet (also auch Anruffilter).

Die Änderung der Netz-PIN (nur wirksam für PIN-geschützte Funktionen
wie z. B. die veränderbare Anschlusssperre OCBUC) erfolgt erstmalig
per *99*0000*neuePIN*neuePIN*MSN#. Die Funktion "Zurücksetzen" (div.
Einstellungen am Anschluss) 001 kann nur bei gebuchtem
'Sicherheitspaket Plus' ausgeführt werden.


--------------------

23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz (19.01.2009)

Hier einige gebräuchliche Funktionen:

(Nr = Rufnummer, DK = Dienstekennung (siehe unten), Zeit in Sekunden)

Merkmal                             Festnetz          Mobilfunk
----------------------------------------------------------------------
Alle Anrufe sofort an Nr umleiten   *21*Nr#           *(*)21*Nr(*DK)#
- Löschen                           #21#              ##21#
- Deaktivieren                      #22#              #21#
- Aktivieren                        *22#              *21#
- Prüfen                            *#21#             *#21#

Anrufe verzögert an Nr umleiten     *61#Nr#           *(*)61*Nr(*DK)#
- Dauer angeben:                    (immer 20 Sek.)²  *(*)61*Nr(*DK)(*Zeit)#
- Löschen                           #61#              ##61#
- Deaktivieren                      -                 #61#
- Aktivieren                        -                 *61#
- Prüfen                            *#61#             *#61#

Bei Unerreichbarkeit an Nr umleiten -                 *(*)62*Nr(*DK)#
- Löschen                           -                 ##62#
- Deaktivieren                      -                 #62#
- Aktivieren                        -                 *62#
- Prüfen                            -                 *#62#

Bei Besetzt an Nr umleiten          *67#Nr#           *(*)67*Nr(*DK)#
- Löschen                           #67#              ##67#
- Deaktivieren                      -                 #67#
- Aktivieren                        -                 *67#
- Prüfen                            *#67#             *#67#

Rufnummernübermittlung
- Einschalten für dieses Gespräch   -                 *31#Nr
- Ausschalten für dieses Gespräch   *31#Nr (*31*Nr)¹  #31#Nr
- Prüfen                            -                 *#31#

---
¹ Bei Telekom *31#Nr, bei anderen Betreibern evtl. *31*Nr.
  Bei ISDN muss in der Regel die entsprechende Funktion des Telefons
  oder der Telefonanlage genutzt werden. Bei Arcor funktioniert aber
  auch bei ISDN die *31*Nr (sowohl Keypad als auch als Bestandteil
  der Rufnummer).

² Die Verzögerung einer Anrufumleitung läßt sich bei der Telekom über
  die fernsteuerbare AWS unter 0800-3309798 bis 60 Sekunden hochsetzen.
  Diese Funktion ist auch über DTMF/Keypad-Steuerbefehl *62*60# verfügbar,
  die fernsteuerbare AWS steuert damit alle im Amt/Netz ausgelösten
  oder am S0-Bus reservierten CFNRs, sowie die der SprachBox.


Dienstekennungen:
  10 - Alle Anrufe
  11 - Umleitung Sprache
  12 - Alle Daten (Geschwindigkeiten/Protokolle)
  13 - Umleitung Fax


--------------------

24 Allgemeine Erläuterungen zur TNet-Box und SprachBox (24.03.2009)

Die T-Home SprachBox kann vom eigenen Anschluss aus unter freecall
08003302424 eingerichtet und abgefragt werden. Bei Schaltung eines
neuen Telefontarifs wird sie binnen 3 Tagen aktiviert (im Kundenauftrag
abwählbar). In Alttarifen G 'Standard-ISDN' und 'T-Net' kann sie, evtl.
inkl. erstmaliger Freischaltung der Anrufweiterschaltungen unter 0800-
3309798 (Fernsteuerung der AWS), normal genutzt werden (hier Aufpreis!).
Nach Ersteinrichtung ist die Box automatisch für den Empfang bei besetzt
und nach Zeit ("bedingte Fälle") konfiguriert. Diese Einstellung kann
unter http://kundenservice.telekom.de (die vorgegebene Nummer im Menü
entspricht der, unter der die letzte SprachBox eingerichtet wurde),
0800-3302424 und in der Sprachbox deaktiviert werden; eine Statusanzeige oder
Konfigurationsmöglichkeit per Keypad (#21#) besteht nur für die
sofortige Weiterleitung auf die SprachBox (Wobbelton). Auch die Einrichtung einer
"handelsüblichen" AWS, oder die Einstellung der Wartezeit bei "nach
Zeit", ist im Menü der SprachBox möglich. Kostenlose Nummern wie 010880310 oder
Dummys wie 010???032000000000 lassen sich hier auch einrichten, da die
vertragsgemäß eingerichtete feste 010-Sperre (z. B.) weiterhin greift.
Neu ist, dass man keine 010-Nummern mehr in kundencenter.telekom.de
einrichten kann, hier sind diese Dienste plus Auslandsnummern als AWS-Option
entfallen; hat man eine der neu gesperrten Nummern in der Eingabemaske grau
hinterlegt eingetragen stehen, ist das Übermitteln des Formulars gesperrt, bis man
sie durch eine erlaubte Nummer (Dummy-AWS) überschreibt.

Wer noch die alte Bedienversion der sogenannten *"TNet-Box"* hat
(Anschluss-Schaltung vor Juli 2008 bzw. Sprachboxeinrichtung vor Nov.
2008), kann eine zweite Unterbox ("Family-Box 1") in der Hauptbox
einrichten. Zwischen den Familyboxen können kostenlos Nachrichten hin
und her geschickt werden; die Familyboxen sind im Gegensatz zur Hauptbox
0 nur von der bei der Einrichtung der SprachBox verwendeten MSN aus ohne
Passworteingabe abfragbar; die erste Familybox ist kostenfrei. Es stehen
mehrere Standardansagen und  Bedienversionen zur Auswahl. Die SMS-
Benachrichtigung schaltet bei den TNet-Boxen die per Telefonanruf aus;
die Wartezeit bis zur Rufannahme ist nur per *62*xx# einstellbar.

Ein besonderer Service ist das Freischalten der SprachBox für Anrufe
von der eigenen Handynummer aus, denn bei aus der Box heraus
eingeleiteten Anrufen erhält man vor Verbindungsaufbau die Anrufernummer
zur Bestätigung angesagt, und Zusatzkosten irgendwelcher Art entstehen
(auch im Netz) nicht. Es gilt der Tarif der Telekom (/01033), die
Rufnummer wird unterdrückt, Mehrfachanrufe pro Sitzung sind möglich.
Die SMS-Benachrichtigungen sind kostenlos, wenn als Zielrufnummer ein T-
Mobile-Mobilfunkanschluss oder die eigene Festnetznummer angegeben wird.

Für 1,05 EUR monatl. kann die Fax-Funktionalität aktiviert werden, die
eingegangenen Faxe werden durch Versand an eine Faxnummer eingesehen.
Der Empfang kann auf Telefon- oder Faxanrufe beschränkt werden (voice,
Faxweiche oder aber sofort startender Faxempfang). Spricht der Anrufer
länger als 2 Minuten auf, wird die Verbindung nach einem Hinweis 
unterbrochen.

Bei ISDN können gleich oben beschriebener Handyfreischaltung bis zu drei
MSN für Empfang und Abfrage definiert werden (ggf. minus eine Mobilfunk-
Nummer), s. http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3378/theme-
45859561/theme-45858948/theme-45858947/theme-62207114/faq-62338598
Von den zusätzlichen MSN verlangt die SprachBox immer das Box-Passwort,
ferner gilt, dass das Passwort einer vorher vorhandenen fernsteuerbaren
AWS plus deren Funktion mit dem Zugang der SprachBox überschrieben wird.

Wird die Eintragung einer MSN nicht übernommen (dann Fehler-SMS an die
registrierte SMS-Nummer), so hängt eine der angegebenen MSN zugeordnete
Box als Zombie im cache und ist zur Löschung bestimmt. In diesem Fall
hat das Anrufen der Box bzw. des Boxplatzhalters (Box wird nicht berechnet)
das Abspielen der informativen Fehleransage wie beim Weiterleiten von
einer nicht eingetragenen MSN aus zur Folge.

Die zweistündige Sperre des Logins nach dreimaliger falscher PIN-
Eingabe, auch vom eigenen Anschluss aus, ist im SprachBox- und im
fernsteuerbare-AWS-System-08003309798 identisch. Letzteres fordert bei
Ersteinrichtung einmalig die Eingabe des Passworts (bei einer parallel
vorhandenen SprachBox wird deren Passwort in der Eingabe bestätigt). Bei
PIN-Fehlern von fremd wird der Dienst nicht gesperrt, sondern nur für d.
unberechtigt anrufenden Anschluss blockiert (2 Std.), ferner kann nach
sechmaliger Falscheingabe vom eigenen Anschluss aus durch die nach
diesem Vorgang automatisch zugeschaltete SprachBox-Hotline 0800-
3304747 auf Aufhebung der Boxsperre / new lives, oder alternativ auf
default-PIN (letzte vier Ziffern der MSN) zurückgesetzt werden.

Unter http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/1/1TR67-V1.0.pdf steht
eine ausführliche Anleitung zum digitalen Telekomnetz zur Verfügung.
Auf http://www.telefaq.de/t-netbox.html sind ebenfalls nützliche Infos
zum Thema abrufbar (leider nicht mehr gepflegt).

--------------------

25 Weitere Möglichkeiten der Benachrichtigung bei verpassten Anrufen

(13.11.2008)
Die Mobilfunk-Anbieter bieten unterschiedliche Möglichkeiten (teilweise
zwangsweise), sich über entgangene Anrufe benachrichtigen zu lassen.
Diese sind teilweise auch kostenpflichtig für den Anrufer (anfallen
einer Einheit). Die folgende Tabelle listet die Angebote für die
vier Mobilfunknetze auf:

Funktion | T-Mobile | Vodafone | E-Plus | o2
-----------------------------------------------
1        |    ja    |    ja    |   ja   |  ja
2        |   nein   |   nein   |  nein  | nein
3        |    ja    |    ja    |   ja   |  ja
4        |    ja    |   nein   |  nein  | nein
5        |   nein   |    ja    |  nein  | nein
6        |    ja    |    ja    |  nein  |  ja
7        |   nein   |    ja    |   ja   | nein
8        |    ja    |    ja    |  nein  | nein
9        |    ja    |   nein   |   -    |  -


SCHLÜSSEL
1  Anrufinfo-per-SMS im Angebot (funktioniert nur im Inland)
2  kostenpflichtig für den Angerufenen/Weiterleitenden
3  automatische Schaltung / per default voreingestellt, wenn nicht
   die Mobilbox eingetragen (E+: aktiviert) bleibt
4  Vom Kunden über Menü löschbar (T-Online: unter 2020 / 2202); E+-
   reseller: effektiv über MB-Menüpunkt löschbar (nicht E+ Marken!)
5  Rufnummer/Dienst individuell für die bedingten Weiterleitungsfälle
   eintragbar ("bei sofort" ist NICHT möglich; mailboxunabhängig)
6  Kostenpflichtig für den Anrufer (T-Mobile: netzintern nicht;
   Vodafone: netzintern nicht, da Netzbandansage, und CLIR-bounce)
7  Dienst per default nur für Offline aktiv, nicht für bei-Besetzt
8  Wiedererreichbarkeitsstatus wird signalisiert (nur für Anrufer
   aus den Mobilfunknetzen / netzintern)
9  Signalisierung des Wiedererreichbarkeitsstatus kundenseitig
   abschaltbar

Bei E+ ist eine generelle Abschaltung der Benachrichtigungen
kundenseitig einstellbar, entweder per "Abwesenheitsansage" oder
SMS-Sendestop der (nicht verbindenden, "lauschenden", nicht weiterleitenden)
Mobilbox.

--------------------

26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk (06.04.2007)

Seit dem 1.11.2002 ist es möglich, die Mobilfunknummer bei einem
Anbieterwechsel zu behalten. Hierzu muss zunächst eine fristgerechte
Kündigung des alten Vertrags erfolgen (bei Prepaid: Verzichtserklärung
abgeben, dass man auf die erbrachten Dienstleistungen und das Restguthaben
verzichtet und die Nummer freigegeben werden soll; o2 bietet ein solches
Formular beispielsweise auf der Homepage zum Download an). Frühestens vier
Wochen vor Auslaufen des Vertrags und bis zu 123 Tage nach Auslaufen kann
dann der neue Vertrag abgeschlossen werden, bei dem man angeben muss,
welche Nummer man darauf übernehmen möchte.
Bei E-Plus kann man beim Abschließen des neuen Vertrags gleich den alten
kündigen und erhält die Grundgebühr in der restlichen Vertragslaufzeit
von E-Plus erstattet. 

Die Übernahme auf eine Prepaid-Karte ist bei E-Plus und o2 nicht möglich.
Von einer Prepaid-Karte ist die Mitnahme aber schon möglich (s.o.).
Die Portierungsgebühren werden von der Karte abgebucht, also für ausreichendes
Guthaben sorgen! (Wechselt man z.B. von o2 Loop zu o2 Genion, wird keine
Portierungsgebühr abgebucht und das restliche Guthaben sowie die Portierungs-
gutschrift dem neuen Vertrag gutgeschrieben)

Bei D1, D2 und E-Plus kostet die Rufnummermitnahme 24,95 EUR, bei
o2 lediglich 22,50 EUR. Außerdem bietet o2 ein Gesprächsguthaben von
25 EUR beim Wechsel *zu* o2 unter Mitnahme der Rufnummer an (auch beim
Wechsel von o2 Loop zu einem Laufzeitvertrag!).

D1-Kunden können unter der kostenlosen Nummer 4387 abfragen,
zu welchem Mobilfunknetz eine Rufnummer gehört (auch per SMS fuer
19 Cent moeglich: einfach die Nummer in eine SMS schreiben und an die
4387 schicken), bei D2 ist dieses die 12313 und bei E-Plus steht die
10667 zur Verfügung (beide ebenfalls kostenlos).
o2 bietet diese Auskunft per kostenloser SMS-Abfrage an: einfach eine
SMS mit dem Text "NETZ 01711234567" (Nummer entsprechend ersetzen)
an 4636 schicken.

Die Deutsche Telekom stellt kostenpflichtig (14 Cent pro Minute)
einen Abfragedienst unter 01805-001133 zur Verfügung.

Im D2- und E-Plus-Netz muss seit der Einführung der Rufnummernmitnahme
die Vorwahl immer mitgewählt werden. Vorher war das nicht nötig, wenn
der Angerufene dieselbe Vorwahl hatte.

Mittlerweile ist es auch bei o2 möglich, beim Wechsel von o2-Loop
zu einem o2-Laufzeitvertrag die Rufnummer zu behalten (nur bei
Neuabschluss eines Vertrags).

--------------------

27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz (17.09.2006)

Wie im Mobilfunk, kann im Festnetzbereich die Rufnummer zum neuen
Anbieter mitgenommen werden, es ist hier wichtig, dass die Rufnummern
beim derzeitigen Netzanbieter noch nicht gekündigt bzw. abgeschaltet
sind, da sonst keine Rufnummernmitnahme mehr möglich ist. Die T-Com
verlangt für die Rufnummernmitnahme eine Gebühr von 7,89 Euro für die
erste Rufnummer (MSN) und 0,41 Euro für jede weitere MSN.
Es müssen mindestens 3 MSN mitgenommen werden, eventuell zusätzlich
vorhandene Nummern können gekündigt werden.

Die Firma Arcor erstattet Geschäftskunden die Portierungskosten, die die
Telekom dem Kunden in Rechnung stellt, in Form einer Gutschrift auf der
ersten Rechnung. Bei Privatkunden erstattet Arcor die Portierungskosten
bisher leider (noch?) nicht.

--------------------

A Einige Begriffe (09.07.2006)

Gassenbesetzt

bedeutet, dass die Leitung zur Vermittlungsstelle besetzt ist. Bei
manchen Telefongesellschaften passiert dies durch Nadelöhre zwischen
der DTAG und der neuen Telco. Erkennbar ist Gassenbesetzt an einem
Besetztzeichen mit doppelter Frequenz: düt-düt-düt-düt
(im Gegensatz zu dühdüt-dühdüt-dühdüt bei Teilnehmerbesetzt)

Abkürzungen

AFAIK = As Far As I Know (Soweit ich weiß)
HTH   = Hope This Helps
IMO   = In My Opinon (meiner Meinung nach),
IMHO  = In My Humble Opinion (meiner bescheidenen Meinung nach) 
f'up2 = Followup-To, d. h. Antworten erscheinen in einer anderen Gruppe
        (Followup-To poster bedeutet, dass Antworten nur an den Autor per
        EMail gehen)

Weitere Akronyme auf http://www.chemie.fu-berlin.de/cgi-bin/acronym

====================

Vorschläge, was noch in diese FAQ aufgenommen werden sollte, werden von
mir sehr gerne angenommen. (Mail an marc@marclanger.de). Dies
gilt auch, wenn ich in dem oben Erwähnten einen Fehler gemacht habe.
Die FAQ findet Ihr auf http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt
Weitergehende Informationen findet man in Henning Gajeks ausführlichen
Mobilfunk-FAQs unter http://www.gajek.de/
